"You never fail until you stop trying." (Albert Einstein)


Gearbeitet hat Martin Kerscher (55) schon viel - er durchwanderte mehrere Stationen, um schließlich seine Berufung zu finden. Heute liebt und schätzt er seine Arbeit als Medientrainer und Coach umso mehr. Menschen zu beraten und dabei zu begleiten, sich auf öffentliche Auftritte vorzubereiten, überzeugend aufzutreten und die gewünschten Aussagen auf den Punkt zu bringen - hier erlebt sich Martin Kerscher als Unterstützer und Wegbereiter von Individualität, Freiheit und Authentizität, alles Werte, die er seit jeher persönlich hochhielt. 

 

Schon als 16jähriger Banklehrling fiel er aus dem Rahmen: mit schwarzem Schlapphut und bunter Flickenweste äußerte er seine Gedanken, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, wurde skeptisch beäugt und galt als „Querdenker“. Gleichzeitig wurde er als Moderator von Betriebsveranstaltungen sehr geschätzt. Aber dem Unternehmen blieb er suspekt, so dass sich dieses nach Abschluss der Lehre von ihm mit den Worten trennte: „Für solche Leute wie Sie haben wir hier keine Verwendung!“

 

Zum Glück war diese Zurückweisung kein herber Schlag, im Gegenteil - eine Tür flog zu, eine neue Tür öffnete sich: Martin Kerscher beschloss, auf dem Zweiten Bildungsweg sein Abitur zu machen, um dann neben dem Studium der Volkswirtschaftslehre die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft zu besuchen. Als freier Wirtschaftsjournalist arbeitete er zunächst für die Berliner Zeitung, anschließend für das DeutschlandRadio Berlin, auch als Moderator. 

 

Seine Fernsehkarriere beim Nachrichtensender n-tv begann eher nebenbei, zunächst als freier Redakteur (in Flicken-Jeans), dann als Chef vom Dienst und Moderator (dies im Anzug) und schließlich als Redaktionsleiter Wirtschaft und stellvertretender Chefredakteur (dann nicht nur im Anzug, oft auch mit Krawatte). Zu seinen wichtigsten Erfahrungen aus dieser Zeit gehörte, dass es entscheidend darauf ankommt, wie etwas gesagt wird und grundsätzlich für den Zuschauer erst im zweiten Schritt wahrgenommen wird, was genau gesagt wird. Authentisch überzeugen funktioniert nicht allein über Inhalt. Hier braucht es den ganzen Menschen. 

 

Diese Erkenntnis machte Martin Kerscher zum Ausgangspunkt seiner neuen beruflichen Tätigkeit: Gemeinsam mit einer PR-Agentur gründete er die ergo tv media GmbH, die neben Filmproduktionen für die Unternehmenskommunikation auch Medientraining anbot. Das Medien-Training entwickelte er dann mit seiner Fortbildung und Zertifizierung zum Systemischen Coach weiter und bietet heute einen für den Kunden enorm hilfreichen Mix aus Training und Coaching an. 

 

Seine Art zu trainieren orientiert sich einzig allein am Kunden. Zu Beginn steht immer die Frage „Was muss heute passieren, damit dies ein erfolgreiches Training für Sie wird - und was darf auf gar keinen Fall passieren?“ Allein bei der Beantwortung dieser Frage entscheidet der Kunde, was für ihn hilfreich ist, wo er sich weiterentwickeln möchte - und worauf er gerne verzichtet. Das Anliegen des Kunden lässt sich auf diese Weise passgenau bearbeiten. Martin Kerscher gilt als aufmerksamer und kompetenter Begleiter, bringt 30 Jahre journalistische Expertise mit und schenkt vor allem eines, das heutzutage viel zu sparsam verteilt wird: die uneingeschränkte Wertschätzung aller (Entwicklungs-) Schritte, die bereits getan wurden - und noch getan werden wollen.